CDU-Senioren-Union: Bundesvorsitzender Hubert Hüppe besuchte die Kreisvereinigung Osterholz
CDU-Senioren-Union:
Bundesvorsitzender Hubert Hüppe besuchte die Kreisvereinigung Osterholz
Die Kreisvereinigung Osterholz der CDU-Senioren-Union erhielt am 10. Sept. 2026 besonderen Besuch: Hubert Hüppe, 69 Jahre alt und seit 2025 Bundesvorsitzender der CDU-Senioren-Union Deutschland, traf sich mit den Mitgliedern des Kreisvorstandes und zahlreichen Gästen auf dem traditionsreichen Findorffhof in Grasberg. Der Vorsitzende Manfred Kiehn aus Lilienthal begrüßte Herrn Hüppe herzlich und hob die Bedeutung dieses Austauschs für die regionale Seniorenarbeit hervor.
In seinem ausführlichen Statement gab Hubert Hüppe einen Einblick in seinen politischen Lebensweg. Sein Engagement begann bereits 1974 mit dem Eintritt in die CDU, geprägt von dem Wunsch, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.
Seine politische Laufbahn führte ihn 1991 in den Deutschen Bundestag, wo er über viele Jahre hinweg in verschiedenen Ausschüssen und Funktionen tätig war. Besonders hervor hob er die Bedeutung der parlamentarischen Arbeit für die Weiterentwicklung sozialpolitischer Themen, die ihm bis heute ein persönliches Anliegen sind.
Mit der Wahl zum Bundesvorsitzenden der CDU-Senioren-Union im August 2025 übernahm Hüppe eine Aufgabe, die er als „ehrliche Verpflichtung gegenüber der älteren Generation“ bezeichnete. Er betonte, dass die Senioren-Union eine starke Stimme brauche, um die Interessen der Älteren sichtbar und wirksam in die politische Debatte einzubringen.
Hüppe berichtete anschließend über die jüngste Bundesvorstandssitzung der CDU Deutschlands, die unmittelbar nach der schweren Wahlniederlage in Sachsen-Anhalt stattfand. Die Stimmung sei „spürbar gedrückt“ gewesen, geprägt von der Erkenntnis, dass die Partei vor großen Herausforderungen stehe.
Trotz dieser schwierigen Ausgangslage sei es nun entscheidend, die notwendigen Reformen entschlossen anzugehen. Hüppe betonte, dass gerade die ältere Generation auf stabile und verlässliche soziale Sicherungssysteme angewiesen sei. Die CDU müsse daher Verantwortung übernehmen und Reformen nicht aus Angst vor kontroversen Entscheidungen aufschieben.
Zitat von Hubert Hüppe: „Wenn die anstehenden Reformen aus Angst vor schwierigen Entscheidungen aufgeschoben werden, gefährden wir nicht nur die Zukunft unseres Sozialstaates, sondern letztlich auch das Vertrauen in unsere Demokratie.“
Er verwies darauf, dass Vertrauen nur dann zurückgewonnen werden könne, wenn politische Entscheidungen klar begründet, transparent kommuniziert und konsequent umgesetzt würden.
Zum Abschluss seines Besuchs ordnete Hüppe die aktuelle politische Lage so ein, dass sich die Gesellschaft in einer Phase tiefgreifender Veränderungen befindet, wirtschaftlich, sozial und politisch. Gerade in solchen Zeiten brauche es Orientierung, klare Linien und eine starke Stimme für die Anliegen der älteren Generation.
Hüppe betonte ausdrücklich, dass die Senioren-Union nicht nur ein Verband sei, sondern ein „verlässlicher Partner für eine Politik, die den Menschen dient“.
Vorsitzender Manfred Kiehn dankte Herrn Hüppe im Namen aller Anwesenden für seinen Besuch, die offenen Worte und den konstruktiven Austausch. Der Nachmittag endete mit zahlreichen Gesprächen, in denen Mitglieder und Gäste die angesprochenen Themen weiter vertieften.
Bericht: Reinhard Behrens





